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Gesetzliche Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Die meisten deutschen Bürger sind Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, weil ihr Gehalt unter der sogenannten Versicherungspflicht-Grenze von 46.800 Euro jährlich liegt. Für die monatlichen Beiträge kommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam auf.

In welcher Krankenkasse sich ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin versichern will, kann seit 1996 frei gewählt werden. Seit 2009 der Gesundheitsfonds eingeführt wurde verlangen alle Krankenkassen den gleichen Beitragssatz. Von den 15.5% Krankenkassenbeitrag bezahlen 8,2% die Arbeitnehmer und 7,3% die Arbeitgeber. Zusammen mit staatlichen Zuschüssen fließen die Beiträge in den Gesundheitsfonds und werden von dort aus an die Krankenkassen verteilt. Wenn eine Krankenkasse mit dem zur Verfügung stehenden Geld nicht auskommt kann sie von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag erheben. Falls Überschüsse vorhanden sind, können diese an die Mitglieder ausbezahlt werden.

Freiwillig in der GKV versichern

Wer als Arbeitnehmer mehr als 50.850 Euro im Jahr verdient, kann sich genauso wie Selbstständige, Freiberufler und Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern oder sich privat Krankenversichern. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind für alle Versicherten gleich. Die Pflichtversicherten und freiwillig Versicherten haben Anspruch auf die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen jeden Versicherungsberechtigten aufnehmen, egal wie der Gesundheitszustand ist. Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre werden kostenlos mitversichert, wenn sie nicht über ein eigenes Einkommen verfügen.

© Gerd Altmann / pixelio.de

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