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Alzheimer

Alzheimer

Alzheimer ist eine Krankheit die schleichend auftritt und in der Regel nicht frühzeitig erkannt wird. Die Ursachen für Alzheimer sind nicht vollständig bekannt weshalb es auch schwer ist vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Bekannt ist, dass es Krankheiten gibt die Alzheimer hervorrufen können. Das sind unter anderem Bluthockdruck, Diabetes und Schilddrüsenunterfunktion. Wichtig ist, dass die Betroffenen selbst und Personen die ihnen nahestehen auf die Symptome für Alzheimer achten. Werden ständig Gegenstände verlegt und nicht mehr gefunden, nicht die der jeweiligen Witterung entsprechende Kleidung getragen, häufig Dinge vergessen oder treten ungewohnte Stimmungsschwankungen auf, können das Anzeichen für Alzheimer sein. Über einen längeren Zeitraum treten Persönlichkeitsveränderungen auf, die zum Beispiel aus einem stets freundlichen Menschen eine häufig ärgerlich reagierende Person machen.

Die Symptome beachten

Sobald diese Symptome auffällig oft auftreten sollte der Arzt aufgesucht werden. Dieser führt verschiedene Untersuchungen durch, um andere Krankheiten auszuschließen. Wenn die Untersuchungen frühzeitig durchgeführt und die Diagnose Alzheimer bzw. Demenz zu Beginn der Krankheit gestellt wird, kann der Krankheitsverlauf um etwa ein bis zwei Jahre verlangsamt werden. Mit den sogenannten Antidementiva werden das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden der Betroffenen verbessert. Im fortgeschrittenen Stadium lässt sich die Alzheimer-Erkrankung nur noch schwer bekämpfen. Das Absterben der Nervenzellen kann durch Medikamente nicht verhindert, sondern nur verlangsamt werden. Bis heute gibt es noch kein Medikament das den geistigen Verfall stoppen kann.

Alzheimer – Betroffene unterstützen

Neben den Medikamenten spielt bei Alzheimer auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Die Patienten dürfen nicht unterfordert werden, indem ihnen alle Arbeiten abgenommen werden, denn dadurch wird die Unfähigkeit zum eigenständigen Handeln hervorgerufen. Die Patienten sollen aber auch nicht überfordert werden. Für die Erkrankten ist Stabilität und Vertrautheit, besonders im fortgeschrittenen Stadium besonders wichtig. Da sich die Betroffenen in ihrer vertrauten Umgebung am besten zurecht finden, sollte diese möglichst lange beibehalten werden.

Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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